Presserezension

Schwäbisches Tagblatt, 02.01.2014

Gelöster Schwung und zündende Rhythmen

von HELLA SCHREIBER

Reutlingen. Es genießt eine Art Kult-Status, das Silvesterkonzert der Jungen Sinfonie. Als Solisten traten dieses Mal die Orchestermusiker Martha Flamm und Sebastian Steinhilber nach vorne. Nicht nur das gehaltvolle Programm und der freie Eintritt, sondern auch die berühmte Silvester-Dreingabe lockten das Publikum so massenhaft in den Saal der Freien Georgenschule, dass weder Programme noch Sitzplätze ausreichten.

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Südwest Presse, 02.01.2014

Mit Fächer und Sombrero

von SUSANNE ECKSTEIN

Das Silvesterkonzert der Jungen Sinfonie Reutlingen im Saal der Freien Georgenschule entwickelte sich erneut zu einem rauschenden Erfolg.

Der Konzertsaal der Freien Georgenschule platzte aus allen Nähten. Die Programmzettel reichten nicht. Und ein Teil des Publikums musste - nach vorheriger Sicherheits-Instruktion - mit Stehplätzen vorlieb nehmen.

Das beliebte Silvesterkonzert lockte wie gewohnt nicht nur mit freiem Eintritt, sondern auch mit einem Überraschungsgag. Man durfte gespannt sein, was sich Rainer M. Schmid und die Seinen diesmal hatten einfallen lassen.

Reutlinger Generalanzeiger, 23.10.2013

Sensibler Klangsinn und Elan

von CHRISTOPH B. STRÖHLE

REUTLINGEN. Es gibt vieles, das für die Junge Sinfonie Reutlingen spricht. Ein Großteil davon ließ sich beim Herbstkonzert des Orchesters am Sonntag in der Reutlinger Stadthalle erleben. Da musizierten junge Instrumentalisten mit Herz, Können und Verstand unter einem Dirigenten, dessen Begeisterungsfähigkeit ansteckte. Seit 32 Jahren leitet Rainer M. Schmid die Junge Sinfonie und hat sich jenen jugendlichen Elan bewahrt, der diesen "Klangkörper für Musikbegeisterte und Musikbesessene" (so das Programmheft) auszeichnet.

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Reutlinger Generalanzeiger, 05.10.2013

Tasten-Ballerina

von ARMIN KNAUER

REUTLINGEN. Irgendwann in diesem Mozartfest zum Thema "Wunderkind" musste das Wunderkind auch persönlich erscheinen. Weil der Knabe Mozart aus begreiflichen Gründen verhindert war, sprang ersatzweise eine kleine Tschechin in die Bresche. Marie Viola Mojzesowá heißt die Hochbegabung, die am Donnerstagmorgen mit der Jungen Sinfonie und ihrem Nachwuchsorchester im großen Saal der Stadthalle wohl ähnliches Erstaunen auslöste wie seinerzeit der kleine Amadeus.

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Südwest Presse, 25.06.2013

Klangvoll, üppig und spannungsreich

von SUSANNE ECKSTEIN

"Was ist Sinfonik?" fragte unausgesprochen das Sommerkonzert der Jungen Sinfonie Reutlingen in der Stadthalle. Solistin am Flügel: Nathalie Glinka.

Schlicht und ergreifend "Sinfonie" hieß das Stück, das der ehemalige Orchesterpianist der Jungen Sinfonie und nunmehrige Musiker und Komponist Stephan Fink dem Klangkörper quasi auf den Leib geschneidert hat - am Sonntag feierte es Uraufführung.

Es geht darin um ein Spiel mit Erwartungen: Zunächst einmal musiziert das Orchester nicht, sondern tut nur so, wie stets inspirierend und klar dirigiert von Rainer M. Schmid. Nichts ist zu hören außer dem Summen der Belüftungsanlage und dem Knistern, Kichern und Wispern im Publikum, unterbrochen durch eine versehentlich berührte Saite; offenbar ist es ziemlich schwierig, nicht zu spielen. Dann: Hie und da eine Skala abwärts, ein Cello-Ton, Beethoven-Anklänge, ein fettes, doch kurzes Tutti, Blech-Dissonanzen, dazwischen stumme, synchrone Bewegungen. Die Musik blieb - wie Nessie im Sommerloch - quasi unter der Oberfläche, um überraschend aufzutauchen. Das Publikum schien, dem zögerlichen Applaus nach zu urteilen, nicht ganz überzeugt von diesem sinfonischen Ansatz.

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