Herbstkonzert 2016

Sonntag,16. Oktober - 19 Uhr

Stadthalle Reutlingen

 
„50 Jahre Gesellschaft der Musikfreunde Reutlingen – GdM - “

bezaubernd – virtuos – farbenfroh

 

Sibelius           „Die Dryade“ (1910)

Ibert                Flötenkonzert  (1934)

Brahms           Sinfonie Nr. 2 D-Dur (1877)

 

Solistin  Martha Flamm (Flöte)

Leitung  Rainer M. Schmid

 

Karten an der Abendkasse und im Vorverkauf bei Musikhaus Schäfer, Metzgerstr. 6 a, RT und Praesent, Marktstr. 11, Pfullingen (10.-/5.-eur erm.)

 

Jean Sibelius „die Dryade“ - ein kleines impressionistisches Bild, das von den Feen der Bäume, den Dryaden erzählt. „Wie ein frisch flatterndes Blatt im Wald“ (E. Diktonius). „Ein bezauberndes Naturbild“ (E.Tawaststjerna).

Johannes Brahms 2. Sinfonie charakterisieren Freunde und Zeitgenossen: „lauter blauer Himmel, Quellenrieseln, Sonnenschein und kühler grüner Schatten“ - „das kann man nur auf dem Lande, mitten in der Natur komponieren“. Brahms schreibt an seinen Verleger: „ Die neue Symphonie ist so melancholisch, dass Sie es nicht aushalten. Ich habe noch nie so etwas Trauriges, Molliges geschrieben: die Partitur muss mit Trauerrand erscheinen...

 

Unsere Solistin:

Martha Flamm (*1996 Bad Urach), Bundespreisträgerin bei Jugend musiziert, war Jungstudentin an der HfM Karlsruhe bei Prof. Renate Greiss-Armin und besuchte mehrere Meisterkurse, u.a. bei Michael Martin Kofler, Gaby Pas-Van Riet und Carin Levine. Sie ist Stipendiatin der Christel-Guthörle-Stiftung. Seit Oktober 2014 studiert sie bei Prof. Ulf-Dieter Schaaff im Studiengang Bachelor an der HfM FRANZ LISZT Weimar.

 

Statement von Prof. Gaby Pas-Van Riet zum Flötenkonzert von Jacques Ibert:

Das Flötenkonzert von Jacques Ibert ist unglaublich gut komponiert. Es gibt große virtuose Stellen mit Staccato und 16tel ohne Ende und daneben sehr lyrische und farbliche Passagen. Eingerahmt von den zwei schnellen Ecksätzen wirkt der zweite Satz wie eine Oase der Ruhe mit unterschiedlich schönen Klangfarben. Der letzte Satz ist eine wahre technische Hürde für jeden Flötisten. Aber es zählen nicht nur Tempo und Virtuosität, sondern das Schwerste ist die Kondition, da das Konzert schon 20 Minuten geht und am Schluss noch eine Kadenz kommt, die nicht gerade ohne ist. Trotz allem ist es ein wirklich tolles Konzert und es macht wahnsinnig Spaß, es zu spielen!

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